E-Mails sind wie Postkarten. Sie werden von Briefkasten (Server) zu Briefkasten transportiert und wer darauf Zugriff hat kann sie lesen. Die Lösung: Verschlüsselung. Und mit Thunderbird geht das ganz einfach.
Mit ‘Howto’ getaggte Artikel
E-Mail-Verschlüsselung mit OpenPGP und Thunderbird unter Ubuntu und Windows
Dienstag, 07. Dezember 2010HTC Hero & Linux: Synchronisieren dank Google
Montag, 01. Februar 2010Lange Zeit war ich auf der Suche nach einem Handy, das auch mit Linux zusammen spielt. Die erste Idee war das Openmoko FreeRunner. Hat Spaß gemacht, war aber auf Dauer nichts für mich (die Gründe könnt ihr im letzten Artikel dieser Rubrik nachlesen). Parallel hatte ich versucht irgendwie mein Motorola V3 Razr unter Linux zu synchronisieren. Etliche Versuche mit opensync, kmobiletools, wammu/gammu, bitbim, moto4lin,… später habe ich es aufgegeben und meiner Mutter vermacht. Mittlerweile klang die Linux-Mobile-Alternative Android sehr verlockend und was soll ich sagen? Gekauft, begeistert.
Thunderbird 3 unter Ubuntu 9.10
Dienstag, 15. Dezember 2009Da Thunderbird vor ein paar Tagen endlich in der dritten Version mit vielen Neuerungen veröffentlicht wurde, wird es Zeit für ein Upgrade. Wie immer fließen solche Releases erst in zukünftige Ubuntuversionen ein, aber wer will schon so lange warten? Also los geht’s…
Avidemux 2.5 kompilieren
Dienstag, 15. Dezember 2009Neben TTCut haben auch Teile von Avidemux mit Ubuntu 9.10 den Geist aufgegeben. Zum Beispiel das Speichern der Projektdateien. Oder das Verwenden von alten Templates. Also mal wieder selbst Hand anlegen. Aber erstmal langsam…
TTCut unter Ubuntu 9.10
Samstag, 21. November 2009Nach dem Upgrade auf Karmic Koala findet man natürlich doch das eine oder andere Problemchen. Also alles wie immer und langweilig wird Ubuntu damit auch nicht.
TTCut 0.19.6 funktioniert nicht mehr. Jedenfalls wenn man den Encodingmodus benutzt. Der Grund ist wohl, dass sich die Parameter für transcode in den neueren Versionen anscheinend geändert haben und TTCut mittlerweile schon eine Weile nicht mehr upgedatet wurde. Ärgerlich aber kein großes Problem, da bereits eine Lösung im Netz bereit steht. Hey, so funktioniert FLOSS.
Wer nicht lange rummachen will, kann hier ein von mir erstelltes Debian-Paket herunterladen:
Für alle Bastler folgt nun die Kurzanleitung. Benötigt wird neben dem Quellcode von TTCut 0.19.6 auch die .diff-Datei aus diesem Post. Jetzt erstmal TTCut entpacken und die .diff-Datei in das gleiche Verzeichnis kopieren.
Um den Patch anzuwenden genügt dieser Befehl im ttcut-Ordner:
patch -p1 < *.diff
Die weiteren Schritte sind netterweise in der Datei INSTALL.DE beschrieben. Dort stehen auch die benötigten Bibliotheken.
- qmake ttcut.pro -o Makefile.ttcut
- make -f Makefile.ttcut
Und damit hat man die ausführbare Datei auch schon erstellt.
YouTube-Videos ohne Addon herunterladen
Freitag, 23. Oktober 2009Ein tolles Video bei YouTube angeschaut und später nicht mehr gefunden? Oder es wurde gelöscht? Gründe, warum man ein Video gerne auf der eigenen Festplatte hätte gibt es viele. Fast genauso viele Browser-Addons oder Programme gibt es, die das erledigen. Die einfachste Methode ist aber vielleicht diese.
Mit JavaScript lassen sich die Videos von YouTube als .mp4-Datei speichern. Dazu benötigt man lediglich ein spezielles Lesezeichen. Damit man das hübsche YouTube-Favicon benutzen kann, surft man am besten auf eine YouTube-Seite und legt ein neues Lesezeichen an. Danach wird das Lesezeichen bearbeitet und in den Eigenschaften als Adresse/URL diese Zeile eingefügt:
javascript:var%20video_id=null;var%20video_hash=null;var%20video_player=document.getElementById('movie_player');if(video_player){var%20flash_variables=video_player.attributes.getNamedItem('flashvars');if(flash_variables){var%20flash_values=flash_variables.value;if(flash_values){var%20video_id_match=flash_values.match(/[^a-z]video_id=([^(\&|$)]*)/);if(video_id_match!=null)video_id=video_id_match[1];var%20video_hash_match=flash_values.match(/[^a-z]t=([^(\&|$)]*)/);if(video_hash_match!=null)video_hash=video_hash_match[1]}}}if(video_id==null||video_hash==null){var%20args=null;try{args=yt.getConfig('CFG_SWF_ARGS')}catch(e){}if(args){video_id=args['video_id'];video_hash=args['t']}}if(video_id!=null&&video_hash!=null){var%20fmt='18';try{if(yt.getConfig('CFG_IS_HD_AVAILABLE'))fmt='22'}catch(e){}document.location.href='http://www.youtube.com/get_video?fmt='+fmt+'&video_id='+video_id+'&t='+video_hash}Die Beschreibung und den Namen des Lesezeichens kann man natürlich anpassen wie man möchte, zum Beispiel kann man es “YouTube Download” nennen.
Schaut man sich jetzt ein YouTube-Video im Browser an und klickt auf das Lesezeichen, erscheint der Download-Dialog und man kann das Video speichern. Abspielen lassen sich die Dateien beispielsweise mit dem VLC Media Player.
Einige haben diesen Trick bestimmt schon früher irgendwo gefunden und umgesetzt. Am 22. Oktober 2009 hatte YouTube aber seinen Code geändert, weshalb die alten JavaScripts nicht mehr funktionieren. Mit diesem geht es wieder. Gefunden habe ich diese Informationen hier.
gPodder via Dropbox synchronisieren / Symbolische Verknüpfungen unter Linux und Windows
Montag, 14. September 2009Nachdem ich es hinbekommen hatte, die Firefox-Lesezeichen und die RSSOwl-Datenbank über Dropbox zu synchronisieren, bin ich heute zunächst mit gPodder gescheitert. Dann bin ich aber auf die Möglichkeit gestoßen auch unter Windows symbolische Links zu benutzen. Und das macht die ganze Sache einfacher.
“Eine symbolische Verknüpfung [...] ist eine Verknüpfung in einem Dateisystem (Datei oder Verzeichnis), die auf eine andere Datei oder ein anderes Verzeichnis verweist. Es ist also lediglich eine Referenz und kein richtiges Element.” [Wiki]
Damit ist es also möglich, die Datenbanken / Konfigurationsdateien der Programme im Dropbox-Verzeichnis zu speichern und eine Verknüpfung dort zu erstellen, wo das jeweilige Programm die Datei erwartet.
Hintergrund ist die Synchronisation verschiedener Programme (Browser, Feedreader, Podcast-Tool, etc.) über Dropbox. Leider bin ich gezwungen beruflich Windows zu benutzen, deshalb suche ich nach Möglichkeiten, die sowohl für Linux als auch für Windows funktionieren.
Für die Synchronisation von gPodder sind zwei Dateien relevant: channels.opml und database.sqlite. Diese beiden Dateien verschiebt man in das Dropbox-Verzeichnis und erstellt in ~ /.config/gpodder (dort speichert gPodder die Abonnements) die Verknüpfungen.
Unter Linux
florian@bugie:~/.config/gpodder$ ln -s /home/florian/Dropbox/exchange/gpodder/channels.opml ./channels.opml
florian@bugie:~/.config/gpodder$ ln -s /home/florian/Dropbox/exchange/gpodder/database.sqlite ./database.sqlite
Unter Windows
C:\Users\Florian\.config\gpodder>mklink channels.opml "C:\Users\Florian\My Dropbox\exchange\gpodder\channels.opml"
C:\Users\Florian\.config\gpodder>mklink database.sqlite "C:\Users\Florian\My Dropbox\exchange\gpodder\database.sqlite"
Hinweis: Bei der Windows-Version 0.17.0 funktioniert die Proxy-Einstellung nicht. Ich habe Version 0.16.1 installiert, die funktioniert ohne Probleme.
Zu den Firefox-Lesezeichen und RSSOwl
Ich hatte zunächst versucht, auch die Firefox-Lesezeichen und RSSOwl entsprechend zu synchronisieren, bin aber wieder zu den alten Lösungen zurück. Bei RSSOwl gibt es anscheinend das Phänomen, dass die Datei subscriptions.opml jedes Mal neu erstellt und die Verknüpfung damt überschrieben wird (zumindest unter Windows).
Bei Firefox würde es mit Verknüpfungen vermutlich funktionieren. Allerdings weiß ich nicht, wie es mit dem gleichzeitigen Zugriff auf die Datei aussehen würde. Außerdem ist die alte Lösung nicht sooo unschön.




