Neuseeland #9: Moeraki Boulders

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Unser nächstes Ziel nach Oamaru ist Dunedin. Wir fahren aber nicht komplett über die große Hauptstraße SH1, sondern nehmen von Oamaru aus die Beachroad und machen auch später noch einen Schlänker auf eine kleinere Küstenstraße. Dieser Umweg belohnt uns mit wunderschönen Blicken über die Meeresbuchten.

Unterwegs halten wir bei den Moeraki Boulders. Diese Steinkugeln liegen hier tatsächlich einfach am Strand herum.  Sie bestehen aus Schlamm und Lehm, der sich durch sogenannte Konkretion im Laufe der Zeit zu Kugeln zusammen gebacken hat. Das weichere Gestein, in dem sie eingebettet sind, wird nach und nach von der Brandung weggeschwemmt. Übrig bleiben die nahezu perfekten Kugeln. Die größten haben einen Durchmesser von über zwei Metern.

Nach Maori-Legenden handelt es sich bei den Kugeln um die Überreste von Flaschen und Gemüse aus dem legendären Kanu der Urväter, das hier untergegangen sein soll. Es ist wirklich interessant, wie sich die Maori-Kultur auf all die Seltsamkeiten, die es in ihrem Land gibt, einen Reim macht.

Drei der Kugeln sind so angeordnet, dass sich ein Spaßvogel einen Streich nicht verkneifen konnte…entdeckt ihr es?

Wir wollen uns auch noch den zugehörigen Ort Moeraki anschauen, der etwas weiter die Straße entlang liegt. Der Weg dorthin ist ziemlich abenteuerlich. Wir haben uns kurzzeitig gefragt, ob da wirklich noch eine Ortschaft kommt. Sie kommt, aber es handelt sich hier um ein wirklich kleines verschlafenes Nest, aber mit schöner Aussicht aufs Meer. Und einen Kaffee bekommen wir hier auch.

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Kaffeepause