Neuseeland #49: Künstlermarkt in Raglan

Künstlermarkt Raglan

Der letzte Tag unserer Hochzeitsreise ist angebrochen. Morgen fliegen wir wieder zurück und ein bisschen freuen wir uns auch auf zu Hause. Die Sonne scheint und am Himmel gibt es nur ein paar Wattewölkchen. In Raglan ist gerade Künstlerwochenende, mit offenen Ateliers und einem kleinen Künstlermarkt. Den möchten wir uns gerne anschauen.

Neben unserem Hotel ist ein kleines Atelier. Die Besitzerin bereitet schon seit gestern vor und bemalt Dinge in Neonfarben. Heute ist auch ein DJ da und spielt laute Musik. Wir entscheiden uns, doch noch einmal Frühstücken zu gehen und essen in „The Shack“, beide Eggs Benedict.

Danach machen wir uns auf zum Künstlermarkt, der in der örtlichen Kunstschule stattfindet. Es gibt hier lauter hübsche Sachen und eine Frau macht Tiere aus flüssigem Karamell. Da kommt dann ein Holzstiel dran und man kann sie essen, auch wenn sie dafür eigentlich viel zu schade sind. Könnten hier und in den kleinen Lädchen noch einige Souveniers finden, aber die Koffer sind einfach zu voll. Den Kids unserer Freunde möchten wir kleine Plüschkiwis mitbringen (die Vögel), aber die werden wir am Flughafen kaufen.

An der Straße bastelt ein älterer Mann Fröbelsterne aus alten Plastiktüten. Die kenne ich von meiner Mama, die große Meisterin im Fröbelstern-Fummeln ist. Deshalb bleibe ich interessiert stehen und der Mann erzählt uns eine wirre Geschichte von seinen deutschen Vorfahren. Wir verstehen vieles nicht, nicken freundlich und versuchen irgendwie wieder los zu kommen.

Nachmittags möchten wir dann noch ein letztes Mal schwimmen gehen. Über eine Fußgängerbrücke kommt man auf eine Art Insel mit dem hier üblichen schwarzen Sand. Einige mutige Kinder und Jugendliche springen von der Brücke direkt ins Wasser. Das muss für uns dann doch nicht sein und wir suchen uns einen Liegeplatz am Wasser. Wir dachten eigentlich, das Wasser sei hier in der Bucht etwas wärmer, es ist aber ziemlich kalt und so bleiben wir nur ganz kurz drinnen.

Eigentlich wollten wir noch einmal am Wharf essen, wo es den leckeren Fisch gab, aber dort spielt heute eine Live-Band und die Sitzplätze sind alle belegt. Wir schauen noch in ein paar Restaurants vorbei, aber es spricht uns nichts wirklich an. So holen wir noch einmal Fish and Chips in einem Take-Away. Diesmal nehmen wir dazu Beer-Battered Chips. Also Pommes, die nochmal in Backteig gepackt und dann frittiert sind. Die sind lecker, aber eine Portion genügt völlig. Wir trinken auch noch ein letztes Ginger-Beer und ein Lemon, Lime & Bitters. Diese Getränke werden mir wirklich fehlen.

Abends packen wir gemütlich unsere Koffer und lassen Kosmetik hier, damit genügend Platz ist. Morgen heißt es „Auf Wiedersehen Neuseeland!“. Also vielleicht irgendwann einmal, wenn alle anderen Wunschreiseziele abgeklappert sind. In unserem kleinen Reise-Notizbuch ist noch genügend Platz für einige andere Reisen. Mal schauen, wo es dann hingeht.

Künstlermarkt Raglan

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