Neuseeland #47: Raglan, Wharf & Hamilton

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Weil es ja schließlich unsere Hochzeitsreise ist, wollen wir uns zum Abschluss dann doch auch mal ein leckeres Frühstück gönnen. Florian nimmt Eggs Benedict (pochierte Eier auf einem Muffin, den wir wohl eher als Toastie bezeichen, mit Blattspinat, Bacon und Sauce Hollandaise) und ich bekomme leckere Pancakes mit Apfel-Blaubeerkompott und Clotted Cream (die liebe ich ja seit England sowieso).

Wir fahren zum Raglan Wharf (also dem kleinen Hafen in der Bucht) und finden dort einen günstigen Fischladen mit Außenterrasse genau über dem Wasser. Hier wollen wir heute Abend essen. Angeblich schwimmen manchmal Orcas bis hier in die Bucht hinein und es gibt in Raglan noch den sehr seltenen Maui Delfin. Dieser kommt nur in dieser Gegend vor und ist akut vom Aussterben bedroht. Wir haben also noch einmal eine kleine Hoffnung auf Delfine und Wale. Die wird dann aber zerstört, als wir eine Einheimische sagen hören, dass das mit den Orcas höchstens einmal im Jahr vorkommt.

Eigentlich wollten wir hier ja noch ein paar Tage Badeurlaub machen, da das Wetter aber nicht nach Strand aussieht, entscheiden wir uns, nach Hamilton zu fahren. Dort soll es eine Mall geben. Naja, die ist nicht so, wie wir uns eine Mall vorstellen sondern eher sowas wie ein Outlet-Center. Das ist jetzt nicht so interessant. Deshalb fahren wir noch in die Stadt rein. Da gibt es immerhin eine Kathedrale. Wir finden den wohl teuersten Parkplatz Neuseelands für drei Dollar die Stunde. Wieso wir ausgerechnet im Parkaus eines Casinos parken, wissen wir selbst nicht. Ein paar Meter weiter hätte es auch noch kostenlose Plätze gegeben…aber wir wollen jetzt nicht noch einmal umparken. Die Kathedrale ist auch nicht so, wie wir sie uns vorstellen. Gebaut wurde sie 1925 und ein bisschen hässlich ist sie auch – wie die ganze Stadt irgendwie. Langsam sollten wir wohl einsehen, dass europäische Kirchen und Kathedralen kein Maßstab für diese hier sind, wo alles erst Ende des 19. oder Anfang des 20 Jahrhunderts entstanden ist.

In einem Supermarkt kaufen wir noch Willy-Wonka-Schokolade als Souvenirs, weil einige Menschen sehr von unserem Bild davon auf Facebook begeistert waren. Abendessen gibt es wie beschlossen am Wharf. Wir bestellen Snapper und Lemon (Fische, die sehr lecker schmecken, von denen wir aber keine Ahnung haben, wie die wohl ohne Backteig aussehen). Die Portionen, vor allem die Pommes, sind riesig.

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