Neuseeland #37: Coromandel

Coromandel

Der Tag ist noch jung nach unserem Besuch in Hobbiton. Bevor wir weiter Richtung Norden zur Coromandel fahren, suchen wir einen Geocache. Wir können schließlich nicht Neuseeland verlassen, ohne einen einzigen Cache zu finden. Die Herausforderung hält sich in Grenzen und nach einem Mittagsimbiss sitzen wir wieder im Auto. Bald genießen wir die Strecke entlang der Westküste der Halbinsel, stellen aber fest, dass die Badestrände alle im Osten liegen. Bei einem Stopp entscheiden wir uns, ein Stück zurückzufahren und die Abkürzung quer über die Landzunge zu nehmen. Mir fängt die abenteuerliche Schotterstraße an Spaß zu machen, bis ich Annettes panischen Blick sehe. Ich hätte allerdings eh äußerst vorsichtig weiterfahren müssen, weil die Straße immer kurviger wird. In einer solchen fliegt uns dann kurz darauf ein Pick-up entgegen, dessen Fahrer entweder nicht bremsen kann oder will. Erstaunlicherweise ist der Weg breit genug für beide Autos.

Auf der anderen Seite angekommen erreichen wir den Badeort Hahei. Hier ist man direkt beim Cathedral Cove. Leider gibt es kein Motel und die Ferienwohnungen sehen ganz und gar nicht so aus, als lägen sie in unserer Preisklasse. Also drehen wir um und fahren nach Whitianga, wo wir auch ein passables Zimmer finden. Wir buchen gleich zwei Nächte und planen abends die weitere Reise. Wir haben schon bessere Fish & Chips zum Abendessen gegessen, dafür ist das Wetter fantastisch: sonnig bei 24 Grad.

Am nächsten Morgen schlafen wir aus. Der Blick in den Himmel ist ernüchternd: Wolken, soweit das Auge schaut. Wir möchten dennoch an den Strand, fahren aber erstmal zum Cook Beach Lookout auf dem Shakespeare Cliff. Dort genießen wir die Aussicht auf den Lonely Beach mit seinem türkisfarbenen Wasser und dem hellen Sandstrand. Anschließend lockt uns Cathedral Cove, weshalb wir uns wieder auf den Weg Richtung Hahei machen. Nach einer Weile erfolgloser Parkplatzsuche fassen wir den Entschluss, auf diesen Felsen zu verzichten. Stattdessen gehen wir lieber an den Strand und freuen uns, dass die Wolkendecke endlich aufreißt.
Der Pazifik ist viel kälter als das tasmanische Meer, das wir in Nelson erlebt hatten. Das hält uns selbstverständlich nicht vom Schwimmen ab. Der kühle Wind tut sein übriges und mein Rücken wechselt die Farbe langsam aber sicher von strahlend weiß in ein kräftiges puterrot. Dies wird mich die nächste Zeit noch beschäftigen. Trotzdem ist es ein herrlich entspannender Tag, zu dessen Abschluss wir uns ein nettes Restaurant fürs Abendessen suchen.

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