Neuseeland #3: Abstecher an den Alpenrand

Lake Pukaki

Unseren Weg von Christchurch nach Oamaru legen wir nicht auf der Küstenstraße zurück sondern machen einen „Abstecher“, eigentlich ein langer Schlenker, ins Landesinnere – hin zum Rand der neuseeländischen Alpen und den dortigen Seen. Die geplante Übernachtung in Twizel lassen wir aus, da Twizel nicht nur unschön sondern auch total überfüllt ist. Der Umweg hat sich aber dennoch sehr gelohnt.

Zuerst besuchen wir den Lake Tekapo. Der See wird durch abfließendes Wasser vom Gletscher gespeist. Dieses bringt verschiedene Mineralien mit und so ist das Wasser des Sees türkis. Allerdings nur, wenn die Sonne richtig darauf scheint. Wir haben aber leider nur Wolken und leichten Regen. Nichtsdestotrotz bietet der See einen schöne Landschaft, die sich auch bei nicht so schönem Wetter lohnt.
Direkt am See steht die Kirche des guten Hirten. Eine hübsche kleine Steinkirche, bei der auf ein Altarbild verzichtet wurde. Stattdessen wurde in die Wand hinter dem Altar ein großes Panoramafenster eingelassen, das einen schönen Blick auf den See und die Alpengipfel zeigt. Die Kirche ist jedoch nicht nur für Hochzeiten, sondern auch für die Tourbusse der Reiseveranstalter ein beliebtes Ziel. Somit tummeln sich viele Leute um die kleine Kirche und reingehen ist fast unmöglich, da die Touristen davor Schlange stehen.

Unser nächstes Ziel ist der Lake Pukaki. Das Wetter ist leider noch nicht besser, aber dieser See hat wohl so viele von den Mineralien abbekommen, dass das Licht hier nicht so wichtig ist. Der Lake Pukaki ist so türkis, wie man sich das Wasser in der Karibik vorstellt. Außerdem ist es recht windig, das führt bei dem großen See zu einer richtigen Brandung und das Wasser klatscht nur so an die Felsbrocken am Ufer. Man hat wirklich das Gefühl, an einen türkisblauen Meer zu stehen.

Lake Tekapo

Lake Tekapo

Lake Tekapo

Lake Tekapo

Church of the Good Shepard

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