Neuseeland #24: Hokitika

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Das nächste Ziel ist die Jadestadt Hokitika. Unser Taxifahrer in Queenstown hatte uns empfohlen, Jadesouveniere auf jedenfall dort zu kaufen. Denn in Hokitika befinden sich die ganzen Jadeschleifer und man kann zuschauen, wie die Sachen hergestellt werden. Wir fahren dem Regen davon und erreichen die Stadt bei schönstem Sommerwetter.

Nach kurzem Suchen finden wir ein sehr schönes Motel – das haben wir uns nach dem Bauernhof echt verdient. Es ist zwar etwas teurer, aber das stört uns nicht. Der Vermieter gibt uns ein paar Restauranttipps und rät uns, unbedingt die Hokitika Gorge zu besuchen. Ein wunderschönes Bild der Schlucht hinter seinem Schreibtisch überzeugt uns davon, auch dahin zu fahren.

Die Schlucht ist durch einen gut ausgebauten Wanderweg in kurzer Zeit gut zu erreichen. Störend sind nur die Sandflies, die uns hier zum ersten und Gott sei Dank einzigen Mal überfallen. Über die Schlucht und den Fluss führt eine Hängebrücke, dann geht es noch ein bisschen weiter durch den Regenwald bis runter zum Fluss. Je nach Wetterlage ist das Wasser entweder matschig-grau oder leuchtend türkis. Wir haben so ein Mittelding erwischt.

Zurück in der Stadt begeben wir uns auf die Suche nach einem Stück unbehandelter Jade für meinen Papa, der hobbymäßig Edelsteine und Halbedelsteine schleift. Da aber schon recht spät ist, haben die ganzen Schleifereien bereits geschlossen und wir beschließen, den Kauf auf morgen früh zu verschieben.

Auf dem Weg zum Strand halten wir Ausschau nach einem Restaurant zum Abendessen. Finden aber nichts, was uns anlacht. Pizza wollen wir heute eigentlich nicht, auch wenn unser Vermieter die Pizzaria empfohlen hat. Am Strand gibt es hier total viel Treibholz und Muscheln. Ich fange an zu sammeln. Von hier aus sehen wir einen schönen Garten, der wohl zu einem Restaurant gehört, das sich als die Pizzaria erweist, die wir vorhin verschmäht hatten. Wir entscheiden uns doch dort zu essen, weil wir in dem schönen Garten mit Blick aufs Meer sitzen möchten. Die Pizza und die Spaghetti sind auch echt lecker, die Getränkepreise moderat. Ich probiere ein Bundaberg „Lemon, Lime & Bitters“ eine gebraute Limonade, die nicht zu süß, etwas herb und echt erfrischend ist.

Nach dem Essen gehen wir nochmal an den Strand und dann zum Sunset Point um uns den Sonnenuntergang anzuschauen. Den gibt es dann in einem separaten Beitrag.

Hokitika Church

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