Neuseeland #11: Dunedin

Dunedin

Nachdem wir Oamaru bei strahlendem Sonnenschein verlassen haben und auch der restliche Tag wunderbares Wetter war, fängt es an zu regnen kaum dass wir in Dunedin ein Hotel gefunden haben. Wir machen uns trotzdem auf den Weg in die Innenstadt des Edinburgh des Südens.

Tatsächlich erinnern die Gebäude in Dunedin an die schottische Hauptstadt. Das liegt an der Siedlungsgeschichte, denn die Stadt wurde von schottischen Siedlern gegründet. Der Name ist die englische Version des gälischen Namens für Edinburgh Dùn Èideann, was „Festung am Hügelhang“ bedeutet. Einst war Dunedin die reichste Stadt Neuseelands als alle, die dem Goldrausch in die Region Otago folgten, hier durch mussten und Dunedin Umschlagsplatz für alle Waren wurde. In der Zeit nach dem Goldrausch siedelten sich hier die großen und wichtigsten Firmen Neuseelands an. Der technische Fortschritt der Nordinsel und die Weltwirtschaftskrise ließen Dunedin jedoch viel an Bedeutung einbüßen.

Wir schauen uns am Octagon um, das von den Stadtplanenern geschaffene Zentrum von Dunedin. Hier steht auch das Rathaus und die St. Paul’s Cathedral. Nach einer ausgedehnten, dem heftigen Regen geschuldeten Pause an einer Bushaltestelle gehen wir weiter Richtung Bahnhof. Auf dem Weg machen wir noch einen Abstecher zur First Church, in diese können wir auch einen Blick werfen. Bei der St. Paul’s war das wegen einer Hochzeit leider nicht möglich.

Als wir beim Bahnhof ankommen, zeigt sich endlich wieder blauer Himmel. Gott sei Dank ist es in Neuseeland von Wolkenbruch zu strahlend blauem Himmel meist nur ein paar Minuten. Das Bahnhofsgebäude ist angeblich das meistfotografierteste der Welt. Wie das gemessen wird, wissen wir nicht, aber auch wir machen einige Fotos von dem wirklich schönen Bau. Auch die Wartehalle ist sehr schön gestaltet, mit Bodenmosaik und bunten Glasfenstern. Im oberen Geschoss befindet sich ein Sportmuseum und eine kleine Galerie.

Im Hotel haben wir den Tipp bekommen, die Otago Peninsula zu besuchen, die Halbinsel, die den Hafen von Dunedin einschließt. Hier gibt es nämlich viele Tiere wie Robben und Pinguine und außerdem auch ein Schloss. Dieses ist zwar laut der Frau an der Rezeption für Leute aus Deutschland nur ein großes Haus, aber für sie ist es sehr wohl ein Schloss. Wir laufen also zum Hafen und stellen fest, dass der Weg zur Peninsula zu Fuß nicht zu schaffen ist, jedenfalls nicht mehr heute. Also lassen wir die Halbinsel aus und suchen uns einen netten irischen Pub (ja, irisch, nicht schottisch), wo wir die ersten Fish & Chips unserer Reise und einen typischen Sunday Roast genießen.

Dunedin

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