Am Sonntag hatte ich noch kurz über Google Street View informiert und heute habe ich einen Dienst entdeckt, der weit sensiblere Informationen bereit stellt: ihood.
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ihood – dagegen ist Google Street View ein Witz
Mittwoch, 01. September 2010Google Suche – Ticks & Tricks
Donnerstag, 05. August 2010Google ist mittlerweile die meistgenutzte Suchmaschine weltweit – das dürfte für keinen meiner Leser eine Überraschung sein. In Deutschland hat sie ca. 90% Marktanteil. Die Google Suche kann aber weit mehr als Webseiten anhand von Stichworten finden.
Natürlich ist Google schon einige Zeit mehr als eine Suchmaschine. In diesem Artikel beschränke ich mich allerdings lediglich auf die Möglichkeiten der Google Suche, wie zum Beispiel Berechnungen verschiedenster Art durchzuführen oder spezielle Suchen.
Planeten
Montag, 01. März 2010Nein, nicht solche die unten auf dem Bild zu sehen sind. Sondern Feed-Aggregatoren. Fangen wir vorne an.
Ihr kennt bestimmt die Möglichkeit, Blogs zu abonnieren. Dies geht zum Beispiel über das Symbol
, das euer Browser irgendwo bei der Adresszeile anzeigt. Planeten tun genau dies und bieten eine Sammlung von verschiedenen, meist thematisch zusammenhängenden, Blogs an. Und diese Planeten kann man wiederrum abonnieren.

Quelle: Wikimedia Commons, Lizenz: GPL-2
Mein Blog ist zur Zeit auf drei Planeten vertreten:
Soziale Netzwerke verbinden
Dienstag, 09. Februar 2010Langsam aber sicher nimmt die Vernetzung in sozialen Netzwerken zu. Als Fan von freier Software benutze ich natürlich Identi.ca, möchte aber aufgrund der Marktdominanz auch nicht auf Twitter verzichten. Über StudiVZ und wer-kennt-wen.de halte ich Kontakt zu Leuten, die ich selten treffe. Alle diese Dienste bieten Möglichkeiten, seine Meinung kundzutun. Aber wo wären wir denn, wenn wir das händisch machen müssten?
YouTube-Videos ohne Addon herunterladen
Freitag, 23. Oktober 2009Ein tolles Video bei YouTube angeschaut und später nicht mehr gefunden? Oder es wurde gelöscht? Gründe, warum man ein Video gerne auf der eigenen Festplatte hätte gibt es viele. Fast genauso viele Browser-Addons oder Programme gibt es, die das erledigen. Die einfachste Methode ist aber vielleicht diese.
Mit JavaScript lassen sich die Videos von YouTube als .mp4-Datei speichern. Dazu benötigt man lediglich ein spezielles Lesezeichen. Damit man das hübsche YouTube-Favicon benutzen kann, surft man am besten auf eine YouTube-Seite und legt ein neues Lesezeichen an. Danach wird das Lesezeichen bearbeitet und in den Eigenschaften als Adresse/URL diese Zeile eingefügt:
javascript:var%20video_id=null;var%20video_hash=null;var%20video_player=document.getElementById('movie_player');if(video_player){var%20flash_variables=video_player.attributes.getNamedItem('flashvars');if(flash_variables){var%20flash_values=flash_variables.value;if(flash_values){var%20video_id_match=flash_values.match(/[^a-z]video_id=([^(\&|$)]*)/);if(video_id_match!=null)video_id=video_id_match[1];var%20video_hash_match=flash_values.match(/[^a-z]t=([^(\&|$)]*)/);if(video_hash_match!=null)video_hash=video_hash_match[1]}}}if(video_id==null||video_hash==null){var%20args=null;try{args=yt.getConfig('CFG_SWF_ARGS')}catch(e){}if(args){video_id=args['video_id'];video_hash=args['t']}}if(video_id!=null&&video_hash!=null){var%20fmt='18';try{if(yt.getConfig('CFG_IS_HD_AVAILABLE'))fmt='22'}catch(e){}document.location.href='http://www.youtube.com/get_video?fmt='+fmt+'&video_id='+video_id+'&t='+video_hash}Die Beschreibung und den Namen des Lesezeichens kann man natürlich anpassen wie man möchte, zum Beispiel kann man es “YouTube Download” nennen.
Schaut man sich jetzt ein YouTube-Video im Browser an und klickt auf das Lesezeichen, erscheint der Download-Dialog und man kann das Video speichern. Abspielen lassen sich die Dateien beispielsweise mit dem VLC Media Player.
Einige haben diesen Trick bestimmt schon früher irgendwo gefunden und umgesetzt. Am 22. Oktober 2009 hatte YouTube aber seinen Code geändert, weshalb die alten JavaScripts nicht mehr funktionieren. Mit diesem geht es wieder. Gefunden habe ich diese Informationen hier.
Microblogging mit Pidgin
Dienstag, 30. Juni 2009Microblogging ist in! Spätestens seit sogar Politiker davon schwärmen und Wahlergebnisse vorschnell veröffentlichen.
Microblogging bezeichnet Dienste, bei denen man kurze Nachrichten (bis 140 Zeichen) veröffentlichen kann. Vergleichbar zum Messaging (ICQ, Jabber/XMPP) gibt es einen bekannten (Twitter) und einen offenen (identi.ca) Dienst. Es gibt noch weitere, ich habe mich aber zunächst nur bei diesen beiden angemeldet. Falls ihr mir folgen wollt:
Folgen/Follow bezeichnet beim Microblogging das Abonnieren der Nachrichten von anderen Benutzern.
Beide Dienste kann man direkt über die Webseiten nutzen, was auf Dauer natürlich nicht allzu komfortabel ist. Deshalb habe ich zunächst gwibber (in den Paketquellen) ausprobiert. Damit war ich zwar zufrieden, aber warum ein weiteres Programm laufen lassen, wenn es ein Plugin für Pidgin gibt? Pidgin läuft eh ständig.
Das Plugin heißt microblog-purple und es gibt auch ein Repository mit einem aktuellen Build.
Nach der Installation des Plugins pidgin-microblog und einem Neustart von Pidgin kann beim Anlegen eines neuen Kontos Twitter und ident.ca (und noch ein paar weitere) auswählen. Sind die Konten angelegt, erscheinen die Einträge in der Buddy-Liste. Ich habe beide Dienste in einer Gruppe zusammengefasst:

Jetzt noch das Plugin Twitgin aktiviert, damit man die verfügbaren Zeichen angezeigt bekommt. Außerdem stellt dies weitere Funktionen, als Link in die Nachrichten eingebunden, zur Verfügung: ReTweet (Zitieren), Antworten, etc.
Microblogging-Dienste kann man auch per Smartphone nutzen. Und sobald ich eines habe(*), gibt es dazu bestimmt auch einen Artikel.
(*) Ich habe zwar das FreeRunner. Aber 1. schaffe ich es leider nicht, es so einzustellen, dass ich damit ordentlich telefonieren kann und 2. habe ich keinen Handyvertrag mit Internetzugang.
iCal-Kalender im Web
Freitag, 17. April 2009PHP iCalendar ist eine feine Sache – man kann seine .ics-Kalender im Web anschauen und sogar bearbeiten. Somit hat man jederzeit Zugriff auf den Thunderbirdkalender. Nunja, auf eine Kopie davon. Aber erstmal langsam. Auf der Projektseite von PHP iCalendar gibt es eine Demo. Bevor man also loslegt, kann man schauen, ob das Projekt überzeugen kann.
Schritt 1: Installation PHP iCalendar
Mich hat es überzeugt. Die Installation ist sehr einfach. Nach dem Entpacken hat man ein Verzeichnis “phpicalendar”. Lädt man es auf den Webspace hoch, ist es sofort lauffähig. Eine Konfiguration muss nicht vorgenommen werden – kann aber. Ich habe ein paar Zeilen in der Datei “phpicalendar/config.inc.php” geändert. Entfernt man das “#”-Symbol am Anfang der Zeile, ist sie nicht mehr auskommentiert und die Einstellung wird benutzt. Diese Zeilen habe ich geändert:
'language' => 'German', 'default_view' => 'week', 'week_start_day' => 'Monday', 'day_start' => '0800', 'day_end' => '2400',
Dies hat zur Folge, dass der Kalender auf Deutsch angezeigt wird. Die Wochenansicht mit Montag als erstem Tag der Woche ist dann standard und der Tag beginnt um 8:00 Uhr und endet um 0:00 Uhr.
In der zur Zeit aktuellen Verison 2.31 ist die deutsche Sprachdatei im falschen Format gespeichert. Lösung: die Datei “phpicalendar/languages/german.inc.php” mit einem Editor öffnen und im korrekten Format (“UTF-8 without BOM”) speichern. Für alle, die keinen passenden Editor haben, habe ich das gemacht und die Datei kann hier heruntergeladen werden:
- german.inc.php (ZIP-Archiv)
Die vorhandene Datei im Verzeichnis “phpicalendar/languages” muss ersetzt werden.
Standardmäßig sind auch Beispielkalender mit dabei. Diese werden erst mal gelöscht, d.h. alle .ics-Dateien im Verzeichnis “phpicalendar/calendars”. Auch das Unterverzeichnis “phpicalendar/calendars/recur_tests” kann komplett gelöscht werden. Die eigenen Kalender werden dann in das Verzeichnis “phpicalendar/calendars” hochgeladen. Jetzt können die eigenen Kalender im Web benutzt werden.
Hinweis: Thunderbird, bzw. Lightning speichert den Kalender nicht standardmäßig im .ics-Format. Wie man einen Kalender in diesem Format anlegt, wird hier erklärt.
Schritt 2: Automatischer Upload der Kalender
Hinweis: Man kann in Thunderbird, bzw. Lightning auch einen Kalender über eine http- oder ftp-Verbindung benutzen. So wäre ein Upload-Skript überflüssig und man hätte alle Änderungen, die man mit PHP iCalendar vornimmt, auch gleich im Kalenderprogramm. Dann ist aber immer eine Verbindung zum Server und damit eine Internetverbindung notwendig.
Zum Publizieren der Kalender, benutze ich ein Skript, das alle .ics-Kalender in einem Verzeichnis per ftp hochlädt:
Das Skript verzichtet auf Fehlerbehandlung, d.h. insbesondere die Konfiguration muss vorgenommen werden und korrekt sein. Die angegebenen Verzeichnisse müssen existieren.
Außerdem muss im HOME-Verzeichnis die Datei .netrc existieren. In ihr stehen die Verbindungsdaten für die FTP-Verbindung. Es können mehrere Verbindungen darin stehen – in jeder Zeile eine. Der Aufbau sieht so aus:
machine [HOSTNAME] login [USERNAME] password [KENNWORT]
Nach dem Anlegen müssen noch die Rechte für die Datei .netrc angepasst werden: chmod 600 ~/.netrc
Damit das Skript nicht immer händisch gestartet werden muss, wird es als Cronjob angelegt. Damit kann man in bestimmten Intervallen Programme im Hintergrund laufen lassen. Dies ist benutzerabhängig
Mit dem Befehl crontab -e wird der Editor gestartet. Beim ersten Aufruf wird man gefragt, welchen Editor man benutzen möchte. Ich empfehle hier mal nano.
Nachdem die Datei angelegt wurde, landet man im Editor. In nano kann man mit den Pfeiltasten navigieren. Zunächst geht’s eine Zeile nach unten. Dort wird dann eingetragen in welchen Zeitintervallen das Upload-Skript ausgeführt werden soll, gefolgt vom absoluten Pfad zum Skript und dem Skriptnamen. Mit STRG+O wird die Datei gespeichert und mit STRG+X der Editor verlassen. Falls ein Fehler in der Datei ist, kommt danach eine entsprechende Meldung und man kann den Job bearbeiten. Wenn alles in Ordnung ist, erhält man die Meldung crontab: installing new crontab.
Mein Cronjob läuft alle 6 3 Stunden (volle Stunde, d.h. Minute 0):

Eine gute Anleitung zum Anlegen von Cronjobs gibt es hier.

