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	<title>Bugies Blog &#187; CommunityPlanet</title>
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	<description>Erfahrungen in der FLOSS-Welt (Free/Libre Open Source Software)</description>
	<lastBuildDate>Wed, 01 Sep 2010 18:00:36 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
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		<title>ihood &#8211; dagegen ist Google Street View ein Witz</title>
		<link>http://blog.bugie.de/ihood-dagegen-ist-google-street-view-ein-witz</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 18:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bugie</dc:creator>
				<category><![CDATA[CommunityPlanet]]></category>
		<category><![CDATA[Web]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Sonntag hatte ich noch kurz über Google Street View informiert und heute habe ich einen Dienst entdeckt, der weit sensiblere Informationen bereit stellt: ihood. ihood ist eine Internetseite der GEMINI DIRECT marketing solutions GmbH und wird mit dem Untertitel &#8220;Wie wohnt es sich in Ihrer Nachbarschaft?&#8221; beworben. Die Suchergebnisse sind noch nicht allzu zahlreich, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Sonntag hatte ich noch kurz über <a href="http://blog.bugie.de/google-street-view-nacktscanner-ekarten-polizeibehorden">Google Street View informiert</a> und heute habe ich einen Dienst entdeckt, der weit sensiblere Informationen bereit stellt: ihood.</p>
<p><span id="more-1458"></span></p>
<p><a href="http://www.ihood.de/">ihood</a> ist eine Internetseite der <em>GEMINI DIRECT marketing solutions GmbH</em> und wird mit dem Untertitel &#8220;Wie wohnt es sich in Ihrer Nachbarschaft?&#8221; beworben. Die Suchergebnisse sind noch nicht allzu zahlreich, in größeren Städten findet man allerdings schon viele Straßen.</p>
<p>Interessant ist aber, was für Daten ihood zur Verfügung stellt. Beispielsweise den sozialen Status in der gesuchten Gegend:</p>
<p><img src="http://blog.bugie.de/wp-content/2010/09/ihood-Sozialer-Status.png" alt="" title="ihood Sozialer Status" width="305" height="166" class="aligncenter size-full wp-image-1459" /></p>
<p>Übersicht :</p>
<ul>
<li>Statistische Merkmale, wie z.B. Kaufkraft, Familienanteil, Fluktuation</li>
<li>Votings und Kommentare der ihood-User</li>
<li>Satellitenkarte mit POIs*</li>
<li>Liste der umliegenden POIs* mit Adressen, Entfernungen und User-Bewertungen</li>
</ul>
<p>*POIs sind &#8220;Points Of Interest&#8221;, d.h. interessante Orte (Restaurants, Banken, Geschäfte, etc.)</p>
<p>Dabei basiert der Dienst anscheinend auf einer Community. Das heißt, dass jeder Informationen zu den Adressen eintragen kann.</p>
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		<title>Google Street View, Nacktscanner, eKarten, Polizeibehörden</title>
		<link>http://blog.bugie.de/google-street-view-nacktscanner-ekarten-polizeibehorden</link>
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		<pubDate>Sun, 29 Aug 2010 14:12:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bugie</dc:creator>
				<category><![CDATA[CommunityPlanet]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Bürgerrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Wochenrückblick]]></category>

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		<description><![CDATA[Vielleicht hat es der ein oder andere bemerkt &#8211; der Wochenrückblick ist letzte und vorletzte Woche leider ausgefallen. Diesen Sonntag geht es aber wieder weiter. Ursprünglich wollte ich einen längeren Artikel über Google Street View schreiben. Allerdings wurde dieses Thema in allen möglichen Medien bereits breit getreten, sodass ich mich recht kurz fassen werde. Ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht hat es der ein oder andere bemerkt &#8211; der <a href="http://blog.bugie.de/category/wochenruckblick">Wochenrückblick</a> ist letzte und vorletzte Woche leider ausgefallen. Diesen Sonntag geht es aber wieder weiter.<br />
Ursprünglich wollte ich einen längeren Artikel über Google Street View schreiben. Allerdings wurde dieses Thema in allen möglichen Medien bereits breit getreten, sodass ich mich recht kurz fassen werde. Ich konzentriere mich lieber auf einige andere Themen zum Bürgerrecht. Wer etwas mehr über die Bemühungen unserer Polizeibehörden, Nacktscanner oder eKarten wissen möchte, sollte also</p>
<p><span id="more-1442"></span><br />
weiterlesen.</p>
<h3>Google Street View</h3>
<p>Wer Google Street View nicht kennt, kann sich das bei <a href="http://maps.google.de/">Google Maps</a> einfach mal anschauen. Eine Stadt suchen (z.B. Paris) und das Männchen links mit der Maus auf einen interessanten Bereich ziehen:</p>
<p><img src="http://blog.bugie.de/wp-content/2010/08/Google-Street-View.png" alt="" title="Google Street View" width="441" height="367" class="aligncenter size-full wp-image-1447" /></p>
<p>Ob man sein Haus im Internet wiederfinden will, muss wohl jeder selbst entscheiden. Auf jeden Fall gibt es die Möglichkeit <a href="http://www.bmelv.de/SharedDocs/Standardartikel/Verbraucherschutz/Internet-Telekommunikation/GoogleStreetview.html">Widerspruch</a> einzulegen und sein Haus verpixeln zu lassen. </p>
<p>Das Editorial der <a href="http://www.heise.de/ct/editorial/">Zeitschrift c&#8217;t 19/10</a> fasst den Sommerlochfüller schön zusammen.</p>
<p>Neben dem Problem, dass das ganze Theater um Street View von viel wichtigeren Problemen ablenkt, sensibilisiert es vielleicht wenigstens für Datenschutzthemen. Ist es doch sehr erschreckend, dass es Menschen gibt, die sogar dem fiktiven &#8220;Home View&#8221; nicht widersprechen:</p>
<p><object width="500" height="306"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/OMFBuHsKXb0?fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/OMFBuHsKXb0?fs=1" type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="306" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<h3>Nacktscanner</h3>
<p>Ist es nicht viel bedenklicher persönlich durchleuchtet zu werden? Der Einsatz von Nacktscannern weiter sich immer stärker aus &#8211; in Hamburg begann vor einiger Zeit der deutsche Testlauf. Warum gibt es dort keinen Widerspruch? Die Chronologie ist interessant und die Versprechungen haben sich als Lügen heraus gestellt:</p>
<ul>
<li>Nacktscanner können keine Bilder speichern <span style="background-color: red; color: white;">X</span></li>
<li>Es werden keine Bilder gespeichert <span style="background-color: red; color: white;">X</span> bis die ersten Bilder aufgetaucht sind</li>
<li>Das waren Ausnahmen und alles unrechtmäßig <span style="background-color: red; color: white;">X</span> <a href="http://gizmodo.com/5604430/oops-the-feds-have-been-storing-nudie-checkpoint-scan-images">zehntausende Bilder wurden gespeichert</a></li>
</ul>
<p>Und das ist das Problem: wo Missbrauch von Technik möglich ist (also immer), wird es auch früher oder später geschehen. Bei den Nacktscannern offensichtlich eher früher.<br />
Viele Meldungen zu diesem Thema findet ihr in <a href="http://blog.fefe.de/?q=Nacktscanner">Fefes Blog</a>.</p>
<p><strong>Update:</strong> Es werden wohl bereits mobile Nacktscanner <a href="http://www.netzpolitik.org/2010/usa-setzen-mobile-nacktscanner-auf-der-strase-ein/">auf den Straßen</a> eingesetzt.</p>
<h3>eKarten</h3>
<p>Kurze Erinnerung: der ePerso kommt ab November. Wer wenigstens die ersten 10 Jahre verschont sein will, sollte schnellstmöglich einen alten Personalausweis beantragen. Zu diesem Thema hatte ich <a href="http://blog.bugie.de/neue-kategorie-wochenruckblick-volkszahlung-eperso-swift-acta">im ersten Wochenrückblick</a> etwas geschrieben.<br />
Vielleicht haben wir bei der elektronischen Gesundheitskarte etwas mehr Glück, derzeit gibt es <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Klagen-gegen-die-elektronische-Gesundheitskarte-1068127.html">eine Klage</a> dagegen.</p>
<h3>Polizeibehörden</h3>
<p>Ich befürchte, dass das Thema <a href="http://blog.bugie.de/offener-brief-an-cdu-und-spd-wahler">Zensur</a> uns auch die nächsten Jahre beschäftigen wird. Das BKA (unter anderen) will ja unbedingt weitere Kontrollmöglichkeiten und betont öfter mal, dass &#8220;Löschen statt sperren&#8221; nicht funktionieren würde. Nunja, es sieht wohl so aus, als ob es hier nicht um das Wohl von Kindern geht. Sonst würde sich das BKA wohl <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Buergerrechtler-BKA-loescht-Kinderpornos-nur-halbherzig-1068531.html">etwas mehr bemühen</a>, entsprechende Inhalte zu löschen.</p>
<p>Die Kriminalpolizei gibt sich mehr Mühe. Allerdings bei einem anderen Thema: <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Razzia-im-Kinderzimmer-1068821.html">Razzia im Kinderzimmer</a> &#8211; wegen Raubkopiererei. Dazu möge sich jeder selbst seine Gedanken machen.</p>
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		<title>De-Mail und der E-Post-Brief, Müllstrudel, WikiLeaks</title>
		<link>http://blog.bugie.de/de-mail-und-der-e-post-brief-mullstrudel-wikileaks</link>
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		<pubDate>Sun, 08 Aug 2010 05:30:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bugie</dc:creator>
				<category><![CDATA[CommunityPlanet]]></category>
		<category><![CDATA[Wochenrückblick]]></category>

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		<description><![CDATA[Im aktuellen Wochenrückblick erkläre ich, um was es sich bei der De-Mail und dem E-Post-Brief handelt. Leider gibt es einige Nachteile, beziehungsweise Risiken bei beiden Konzepten. Das zweite Thema handelt von einem Umweltproblem, das uns wohl die nächsten Jahrzehnte &#8211; vielleicht sogar Jahrhunderte &#8211; begleiten wird. Und zum Abschluss gibt es noch einen Nachtrag zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im aktuellen <a href="http://blog.bugie.de/category/wochenruckblick">Wochenrückblick</a> erkläre ich, um was es sich bei der De-Mail und dem E-Post-Brief handelt. Leider gibt es einige Nachteile, beziehungsweise Risiken bei beiden Konzepten.<br />
Das zweite Thema handelt von einem Umweltproblem, das uns wohl die nächsten Jahrzehnte &#8211; vielleicht sogar Jahrhunderte &#8211; begleiten wird.<br />
Und zum Abschluss gibt es noch einen Nachtrag zum Thema WikiLeaks.</p>
<p><span id="more-1364"></span></p>
<h3>De-Mail und der E-Post-Brief</h3>
<p>Am 3. August 1984 wurde in Deutschland die erste E-Mail empfangen und spätestens ab den &#8217;90ern hat sich diese Kommunikationsform angefangen zu verbreiten. Heute ist sie nicht mehr aus dem täglichen Leben wegzudenken.<br />
Aufgrund der Technik ist sie allerdings bisher nicht als rechtssichere Kommunikation nutzbar, da nicht garantiert werden kann, dass die E-Mail auch empfangen wird. Dies möchte unsere Bundesregierung nun ändern.</p>
<p>Mit der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/De-Mail">De-Mail</a> wird nun ein Konzept umgesetzt, mit der Bürger rechtssicher und vertraulich mit den Behörden kommunizieren können sollen. Anbieter sind zertifizierte E-Mail-Anbieter &#8211; zum Beispiel GMX oder Web.de &#8211; die mit entsprechenden technischen Mitteln garantieren, dass die E-Mail empfangen wird. Durch Authentisierung und Verschlüsselung wird sichergestellt, dass die Informationen vertraulich und unverändert übermittelt werden. Zumindest in der Theorie.<br />
Praktisch ist es so, dass die E-Mails beim Provider &#8220;kurz&#8221; entschlüsselt werden sollen, um sie auf Viren zu prüfen. Dies sorgt aber dafür, dass die Kommunikation nicht mehr sicher ist. Dabei ist es egal wie kurz dieses &#8220;kurz&#8221; ist. Sobald der Provider die Möglichkeit zur Entschlüsselung hat, ist die Kommunikation nicht mehr vertraulich. &#8220;Kurz&#8221; ist für eine Maschine auf jeden Fall ausreichend für beliebige Manipulationen.<br />
Bevor man die De-Mail nutzen kann muss man sich bei einem Provider persönlich registrieren. Diese Informationen werden dann zentral gesammelt und erzeugen so die üblichen Datenschutzprobleme. Dazu kommt, dass man als Nutzer verpflichtet sein wird, täglich sein Postfach zu überprüfen, ob man E-Mails einer Behörde erhalten hat. </p>
<p>Die Post bietet nun ein Konkurrenzprodukt zur De-Mail an, den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/E-Postbrief">E-Post-Brief</a>. Mit diesem können allerdings nur E-Post-Brief-Kunden miteinander kommunizieren.</p>
<p>Im übrigen ist zwar die Anmeldung kostenfrei, jede E-Mail kostet aber 15 Cent (De-Mail), bzw. 55 Cent (E-Post-Brief). Bleibt also die Frage, wie oft man mit Behörden in Schriftform kommuniziert und ob man diese Nachteile und Risiken eingehen möchte.</p>
<p>Mehr Infos gibt es bei der <a href="http://www.taz.de/1/debatte/kolumnen/artikel/1/kostenpflichtiges-sicherheitsrisiko/">taz</a> und bei der <a href="http://www.test.de/themen/freizeit-reise/schnelltest/E-Postbrief-Briefe-per-Mail-verschicken-4115841-4115843/">Stiftung Warentest</a>.</p>
<h3>Müllstrudel</h3>
<p>Wo landet eigentlich unser Plastik-Abfall? Leider nur zum Teil auf den Mülldeponien. Ein großer Teil landet im Meer, wo sich schon mehrere &#8220;Müllstrudel&#8221; in den großen Strömungswirbeln gebildet haben. Dieses Problem ist seit langem bekannt, meiner Erfahrung nach allerdings nicht der großen Öffentlichkeit.<br />
Es handelt sich dabei um große Ansammlungen von 3-5mm großen Pellets, die durch die Wirkung von Wellen und Gezeiten aus unserem Plastikmüll entstehen. Problematisch ist, dass Meerestiere diese Pellets mit Plankton verwechseln und fressen.</p>
<p>Die Müllstrudel sollen teilweise die Größe Mitteleuropas haben. Auf Satellitenbildern sieht man sie <a href="http://holger-dieterich.de/2008/02/wo-sehe-ich-den-muellstrudel-der-die-groesse-mitteleuropas-haben-soll/">leider nicht</a>, weil es mehr einer &#8220;Plastiksuppe&#8221; gleicht und ein Großteil unter der Meeresoberfläche schwebt, beziehungsweise auf den Meeresboden sinkt. </p>
<p>Mehr Infos gibt es in <a href="http://www.frank-wettert.de/der-muellstrudel-wo-unsere-turnschuhe-16-jahre-lang-kreisen/">diesem Blog</a> &#8211; unter anderem ein Bild, auf dem man sieht, wie viel Plastikmüll ein Vogel fressen kann bevor er stirbt und detaillierte Informationen über die Auswirkungen des Mülls in den Meeren.</p>
<h3>WikiLeaks</h3>
<p>Die <a href="http://blog.bugie.de/wikileaks-sicher-im-internet">Veröffentlichung der Afghanistan-Dokumente</a> sorgt weiterhin für Aufmerksamkeit. Die Jagd auf die &#8220;Verräter&#8221;, die die Informationen WikiLeaks zukommen lassen haben ist <a href="http://www.tagesschau.de/ausland/fbiermittlungen100.html">im vollen Gange</a> und schon wird die Todesstrafe gefordert. Sprachlos machen mich auch Aussagen, dass die Menschen hinter WikiLeaks &#8220;Blut an den Händen&#8221; hätten, da die Informationen Soldaten gefährden &#8211; diese Aussagen kommen vom US-Militär! WikiLeaks hat übrigens dem Weißen Haus vorab angeboten die Daten zu sichten, um gefährdende Informationen herauszufiltern. Das Weiße Haus hatte abgelehnt.</p>
<p>Mittlerweile will das Pentagon die veröffentlichten Daten zurück und fordert, dass WikiLeaks die Inhalte löscht. Das Konzept &#8220;Internet&#8221; wurde dort offensichtlich nicht so richtig verstanden.</p>
<p>Auf WikiLeaks ist übrigens eine Datei &#8220;insurance.aes256&#8243; aufgetacht. &#8220;aes256&#8243; ist ein Verschlüsselungsalgorithmus. Diese Datei ist eine unausgesprochene Drohung, dass das Passwort dafür veröffentlicht wird, falls einem WikiLeaks-Mitarbeiter etwas geschieht. Sie enthält vermutlich weitere, sensible Informationen über den Afghanistan-Krieg.</p>
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		<title>Google Suche &#8211; Ticks &amp; Tricks</title>
		<link>http://blog.bugie.de/google-suche-ticks-tricks</link>
		<comments>http://blog.bugie.de/google-suche-ticks-tricks#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 05 Aug 2010 05:30:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bugie</dc:creator>
				<category><![CDATA[CommunityPlanet]]></category>
		<category><![CDATA[Web]]></category>

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		<description><![CDATA[Google ist mittlerweile die meistgenutzte Suchmaschine weltweit &#8211; das dürfte für keinen meiner Leser eine Überraschung sein. In Deutschland hat sie ca. 90% Marktanteil. Die Google Suche kann aber weit mehr als Webseiten anhand von Stichworten finden. Natürlich ist Google schon einige Zeit mehr als eine Suchmaschine. In diesem Artikel beschränke ich mich allerdings lediglich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Google ist mittlerweile die meistgenutzte Suchmaschine weltweit &#8211; das dürfte für keinen meiner Leser eine Überraschung sein. In Deutschland hat sie ca. 90% Marktanteil. Die Google Suche kann aber weit mehr als Webseiten anhand von Stichworten finden.<br />
Natürlich ist Google schon einige Zeit mehr als eine Suchmaschine. In diesem Artikel beschränke ich mich allerdings lediglich auf die Möglichkeiten der Google Suche, wie zum Beispiel Berechnungen verschiedenster Art durchzuführen oder spezielle Suchen.</p>
<p><span id="more-870"></span></p>
<h3>Taschenrechner</h3>
<p>Anstatt den Taschenrechner des Betriebssystems zu benutzen, kann man das Ergebnis einfacher Berechnungen auch googlen. So lassen sich beispielsweise diese mathematische Formeln berechnen:</p>
<ul>
<li>72351 / 12 =</li>
<li>72351 geteilt durch 12 =</li>
<li>2 * 2 + 1000 =</li>
<li>sin(1) + cos(pi) =</li>
</ul>
<h3>Finanzen</h3>
<p>Durch die Eingabe von Aktien- oder Fondsnummern erhält man eine Übersicht über den aktuellen Stand der Wertpapiere. Alternativ lässt sich das Kürzel der gewünschten eingeben, zum Beispiel <a href="http://www.google.de/search?hl=de&#038;q=GOOG">GOOG</a>.<br />
Auch Währungen lassen sich umrechnen, die Eingabe ist intuitiv:</p>
<ul>
<li>700 dollar = ? euro</li>
<li>700 dollar in euro</li>
</ul>
<h3>Videos, Bilder, Bücher, etc.</h3>
<p><img src="http://blog.bugie.de/wp-content/2010/02/Google_Suche.png" alt="" title="Google Suche" width="453" height="273" class="aligncenter size-full wp-image-1386" /></p>
<div style="position: relative; bottom: 200px; width: 300px; height: 1px;">Mit der Leiste lassen sich bestimmte Sachen, wie beispielsweise Bilder oder Videos suchen. Interessant finde ich in der erweiterten Suche bei den Bildern die Möglichkeit anhand von Lizenzen einzuschränken.</div>
<h3>Spezielle Suchen</h3>
<p>Durch die Eingabe der DHL-, Fedex oder UPS-Paketnummer zeigt Google an, wo sich das Paket gerade befindet. Auch Zugverbindungen (Bahnhof) oder Flüge (Flugnummer) lassen sich direkt anzeigen.<br />
Wer schon mal ein englisches Kochbuch aufgeschlagen hat, ist sicherlich über den Begriff &#8220;tablespoon&#8221; gestolpert. Aber auch das ist kein Problem für Google:</p>
<p><img src="http://blog.bugie.de/wp-content/2010/01/google_tablespoon.png" alt="" title="Google: Umrechnung von tablespoons in dessertspoons" width="450" height="118" class="aligncenter size-full wp-image-872" /></p>
<p>Das Übersetzungstool kennen bestimmt auch viele. Wenn man vor den Begriff &#8220;Übersetzung&#8221; schreibt, wird sofort das entsprechende deutsche Wort angezeigt. Und schreibt man vor einen Ort &#8220;Wetter&#8221; dürfte das Ergebnis keine Überraschung mehr sein. <img src='http://blog.bugie.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Google erweitert ständig die Suchmöglichkeiten. Will man auf dem Laufenden bleiben, was Google so treibt, bietet sich der <a href="http://www.googlewatchblog.de/">GoogleWatchBlog</a> an.</p>
<p>Auf die Idee für diesen Artikel bin ich durch die <a href="http://www.sendung-mit-dem-internet.de/2010/01/11/die-themen-der-sendung-vom-11-1/">Sendung mit dem Internet</a> gekommen. Den entsprechenden Ausschnitt aus der Sendung könnt ihr euch hier direkt anhören:<br />
<div id="Top10GoogleBenutzertricksBLOG.mp3" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><p class="wp-caption-text">Mit freundlicher Genehmigung von der Sendung mit dem Internet</p></div>[/caption]</p>
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		</item>
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		<title>Java 4-ever</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Aug 2010 11:14:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bugie</dc:creator>
				<category><![CDATA[CommunityPlanet]]></category>

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		<description><![CDATA[Für alle Nerds, Geeks, Programmierer, &#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für alle Nerds, Geeks, Programmierer, &#8230; <img src='http://blog.bugie.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /> </p>
<p><object width="500" height="306"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/FwwWo-NzPFo&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed  src="http://www.youtube.com/v/FwwWo-NzPFo&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="306" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>THE INTERNET</title>
		<link>http://blog.bugie.de/the-internet</link>
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		<pubDate>Mon, 02 Aug 2010 07:02:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bugie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[CommunityPlanet]]></category>

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		<description><![CDATA[This, Jen, is the internet. The IT Crowd @ YouTube]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>This, Jen, is the internet.</p></blockquote>
<p><img src="http://blog.bugie.de/wp-content/2010/08/the_internet.png" alt="" title="The Internet" width="450" height="397" class="aligncenter size-full wp-image-1337" /></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=QAUyaELfwBo">The IT Crowd @ YouTube</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>WikiLeaks, Sicher im Internet</title>
		<link>http://blog.bugie.de/wikileaks-sicher-im-internet</link>
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		<pubDate>Sun, 01 Aug 2010 08:41:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bugie</dc:creator>
				<category><![CDATA[CommunityPlanet]]></category>
		<category><![CDATA[Wochenrückblick]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.bugie.de/?p=1318</guid>
		<description><![CDATA[WikiLeaks gibt es schon seit einigen Jahren, aber erst in letzter Zeit ist es auch der breiten Öffentlichkeit bekannt. Dazu hat die Veröffentlichung von vielen tausend geheimen Dokumenten über den Afghanistan-Krieg beigetragen. Aber auch vorher schon gab es Veröffentlichungen, die auch in Deutschland sehr wichtig waren. Aber was ist WikiLeaks überhaupt? WikiLeaks wird als &#8220;Whistleblower-Plattform&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>WikiLeaks gibt es schon seit einigen Jahren, aber erst in letzter Zeit ist es auch der breiten Öffentlichkeit bekannt. Dazu hat die Veröffentlichung von vielen tausend geheimen Dokumenten über den Afghanistan-Krieg beigetragen. Aber auch vorher schon gab es Veröffentlichungen, die auch in Deutschland sehr wichtig waren.</p>
<div id="attachment_1373" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a href="http://www.stuttmann-karikaturen.de/"><img src="http://blog.bugie.de/wp-content/2010/08/kari_20100728_Wikileaks.gif" alt="" title="Karikatur WikiLeaks" width="450" height="315" class="size-full wp-image-1373" /></a><p class="wp-caption-text">Mit freundlicher Genehmigung von Klaus Stuttmann</p></div>
<p><span id="more-1318"></span></p>
<p>Aber was ist WikiLeaks überhaupt? WikiLeaks wird als &#8220;Whistleblower-Plattform&#8221; beschrieben. Dies bedeutet, dass Menschen die Zugriff auf geheime, aber für die Öffentlichkeit von Interesse, Dokumente haben diese auf einer Plattform veröffentlichen können &#8211; ohne dadurch selbst bekannt zu werden. Das mag man gut oder schlecht finden. Meiner Meinung nach sind diese Veröffentlichungen für den normalen Bürger von Vorteil. Gegner dieser Plattform sind natürlich die Geheimnisträger, so zum Beispiel die US-Regierung, die nach den letzten Veröffentlichungen <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,709225,00.html#ref=rss">gegen WikiLeaks vorgehen möchte</a>.</p>
<p>Auf jeden Fall setzt WikiLeaks einen der Grundsätze der Hackerethik um &#8211; unter der Prämisse dass Informationen, die die Öffentlichkeit betreffen, &#8220;öffentliche Daten&#8221; sind, auch wenn sie von bestimmten Menschen als &#8220;geheim&#8221; betitelt werden:</p>
<blockquote><p>Öffentliche Daten nützen, private Daten schützen.</p></blockquote>
<p>Interessant an den Afghanistan-Dokumenten finde ich die Zusammenarbeit zwischen drei Zeitungen/Magazinen im Vorhinein. Dies war auch dringend notwendig, um die verfügbaren Dokumente allgemeinverständlich aufzubereiten.<br />
Dass die journalistische Arbeit heutzutage so funktioniert, keiner vorab etwas veröffentlicht hat, um einen Vorteil zu haben, finde ich bemerkenswert. Unterschiede sieht man allerdings in der Veröffentlichung der drei:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,708311,00.html">Der Spiegel</a> gibt online nur einen kleinen Abriss wieder und verweist auf seine Printausgabe.</li>
<li>Die <a href="http://www.nytimes.com/interactive/world/war-logs.html">New York Times</a> arbeitet das Material online etwas ausführlicher auf.</li>
<li>Vorbildlich hingegen ist die britische Zeitung <a href="http://www.guardian.co.uk/world/series/afghanistan-the-war-logs">The Guardian</a>, die es spannend gemacht hat, in den Artikeln zu stöbern und sogar eine Karte von Afghanistan bereit stellt, auf der man sieht was wann wo passiert ist.</li>
</ul>
<p>Eines ist jedenfalls sicher: diese Veröffentlichung wird die Medien noch einige Zeit beschäftigen. Mittlerweile gibt es immer mehr Resumées, wie beispielsweise vom <a href="http://www.tagesspiegel.de/politik/protokolle-eines-krieges/1891326.html">Tagesspiegel</a>, von <a href="http://www.gulli.com/news/wikileaks-die-folgen-der-afghanistan-leaks-2010-07-31">gulli.com</a> oder der Artikel von <a href="http://www.cjr.org/campaign_desk/the_story_behind_the_publicati.php">Columbia Journalism Review</a> über die Zusammenarbeit der Journalisten.</p>
<p>Ich bin mir sicher, dass WikiLeaks nicht zum letzten Mal auch im öffentlich-rechtlichen Fernsehen thematisiert wurde:</p>
<p><object width="500" height="306"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/AN9gibLyaoU&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed  src="http://www.youtube.com/v/AN9gibLyaoU&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="306" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Im Übrigen finanziert sich WikiLeaks ausschließlich durch private Spenden, wie jüngst auch der Sprecher von WikiLeaks bestätigt hat:</p>
<blockquote><p>Von den Medienpartnern habe man kein Geld erhalten. Die Organisation hinter der Plattform ist nicht-kommerziell und finanziert sich ausschließlich über Zuwendungen von Privatpersonen.</p></blockquote>
<p><a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Wikileaks-Wir-brauchen-die-klassischen-Medien-1045836.html">Quelle</a></p>
<p>Spenden kann man in Europa über die <a href="http://wikileaks.org/wiki/Special:Support#go_wh">Wau Holland Stiftung</a>, die Spenden kann man von der Steuer absetzen.</p>
<p>Ein anderes brisantes Dokument, von dem ihr vielleicht gehört habt, war das <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,687427,00.html">Video</a> aus einem US-Militärhubschrauber, aus dem die Soldaten auf Zivilisten feuerten.<br />
Für Deutschland gibt es eine <a href="http://wikileaks.org/wiki/Category:Germany">eigene Kategorie</a>. Ein wichtiges Beispiel dort ist die Veröffentlichung der Toll Collect-Verträge, zu der man dort auch einige Analysen findet.</p>
<h3>Sicher im Internet</h3>
<p>Der zweite Teil des Wochenrückblicks ist etwas kürzer und nur ein kurzer Verweis auf eine PDF-Datei meines Providers zum Thema <a href="http://sicher.greatnet.de">Sicher im Internet</a>. Auf diesen zwei Seiten finden sich Tipps zum sicheren Surfen für Neulinge und vor allem auch für Eltern, die mit dem Internet nicht all zu viel am Hut haben und deren Kinder ins Internet wollen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>ACTA, Abgeordnetenbestechung, Rundfunk-Staatsvertrag, Autobahnen, BP</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Jul 2010 12:30:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bugie</dc:creator>
				<category><![CDATA[CommunityPlanet]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Bürgerrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Wochenrückblick]]></category>

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		<description><![CDATA[Herzlichen Willkommen beim ersten richtigen Wochenrückblick! Nachdem die neue Kategorie erst vor ein paar Tagen mit nicht ganz neuen Informationen gestartet ist, ist dieser Artikel nun etwas aktueller. Los geht&#8217;s mit einem Nachtrag zum Thema ACTA, einer Petition zum Thema Abgeordnetenbestechung und einigen Informationen zum 12. Rundfunkänderungsstaatsvertrag sowie zur Privatisierung von Autobahnen und der &#8220;Ölkrise&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Herzlichen Willkommen beim ersten <em>richtigen</em> Wochenrückblick! Nachdem die <a href="http://blog.bugie.de/category/wochenruckblick">neue Kategorie</a> erst vor ein paar Tagen mit nicht ganz neuen Informationen gestartet ist, ist dieser Artikel nun etwas aktueller.</p>
<p>Los geht&#8217;s mit einem Nachtrag zum Thema ACTA, einer Petition zum Thema Abgeordnetenbestechung und einigen Informationen zum 12. Rundfunkänderungsstaatsvertrag sowie zur Privatisierung von Autobahnen und der &#8220;Ölkrise&#8221; von BP.</p>
<p><span id="more-1290"></span></p>
<h3>ACTA</h3>
<p>Der <a href="http://blogs.taz.de/ctrl/2010/07/21/acta_kurzer_ueberblick_zur_aktuellen_lage/">TAZ-Blog</a> gibt einen kurzen Überblick über die Streitpunkte der ACTA-Verhandlungen. Ich würde sagen: je mehr Uneinigkeit bei den Verhandlungen, desto besser für uns.</p>
<h3>Abgeordnetenbestechung</h3>
<p>In Deutschland ist es <strong>nicht strafbar</strong>, einen Abgeordneten</p>
<ul>
<li>zu Gunsten dritter (Familie, Freunde, etc&#8230;)</li>
<li>außerhalb des Parlaments und seinen Ausschüssen</li>
</ul>
<p>zu <strong>bestechen</strong>!</p>
<p>Warum diese beiden Lücken im Strafrecht bisher nicht geschlossen wurden, ist fraglich. Tatsächlich hat Deutschland das Übereinkommen der Vereinten Nationen gegen Korruption (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/UNCAC">UNCAC</a>) im Jahr 2003 unterzeichnet.</p>
<p>Aus der PIRATEN-Ecke wurde nun eine Aktion gestartet, die diese Lücken schließen will. Im Rahmen einer Petition, soll Aufmerksamkeit geweckt werden. Da der Petitionsausschuss es ablehnte, die Petition öffentlich zu behandeln, bleibt nur der postalische Weg. Trotzdem eine meiner Meinung nach sehr wichtige Petition. Also macht mit: <a href="http://108e.de/">108e.de</a><br />
Einen guten Kommentar zu diesem Thema findet ihr auch in <a href="http://blog.benjamin-stoecker.de/index.php/2010/07/20/abgeordnetenbestechung-und-lammert">diesem Blog</a>.</p>
<p><a title="Initiative 108e - Deine Stimme gegen Abgeordnetenbestechung" href="http://108e.de/"  target="_blank"><img src="http://108e.de/sites/default/files/108e_breit.png" alt="Was kostet ihr Abgeordneter – 108e" width="486" height="60"/></a></p>
<h3>Rundfunkänderungsstaatsvertrag</h3>
<p>&#8220;Rundfunkänderungsstaatsvertrag&#8221; &#8211; was für ein Wort. Immerhin wurde bereits der 13. dieser Verträge abgeschlossen. In diesem Vertrag vereinbaren die Bundesländer Regelungen bezüglich des Rundfunkrechts. Etwas pragmatischer: in diesen Verträgen wird geregelt, was die öffentlich-rechtlichen Sender wo wie lange dürfen.</p>
<p>Bis vor einigen Wochen, gab es viele Inhalte auf tagesschau.de, heute.de, in der ZDF Mediathek usw. Dort konnte man sich Dokumentation, Berichte und vieles mehr anschauen. Mit dem 12. Vertrag gibt es erhebliche Einschränkungen. So dürfen fast alle kompletten Sendungen nur noch 7 Tage online zur Verfügung stehen. Laut einigen Pressemitteilungen sind bislang 80 Prozent der Inhalte der öffentlich-rechtlichen Sender nicht mehr im Internet abrufbar.</p>
<p>Ich frage mich ja, ob das Wegbrechen der Werbeeinnahmen der kommerziellen Sender (Privatsender) als Begründung für solche Einschränkungen herhalten darf. Das Argument, dass diese Inhalte bereits durch meine GEZ-Gebühren bezahlt sind und deshalb auch zur Verfügung stehen sollen ist sicherlich populär. Das Schlimme an dieser Sache ist aber, dass durch künstliche Einschränkungen Informationen versteckt werden.</p>
<p>In diesem Zusammenhang ist das Kunstwort &#8220;Depublizieren&#8221; entstanden &#8211; es meint das Gegenteil von &#8220;Publizieren&#8221;. In einem Blogartikel der Tagesschau wird übrigens der versteckte Tipp gegeben, die Inhalte auf Plattformen wie z.B. <a href="http://wikileaks.org/">WikiLeaks</a> zu retten.</p>
<p><em>Mehr Infos:</em> <a href="http://www.tagesschau.de/inland/rundfunkaenderungsstaatsvertrag108.html">Artikel der Tagesschau</a> und in <a href="http://blog.tagesschau.de/?p=8089">deren Blog</a></p>
<h3>Autobahnen</h3>
<p>Anscheinend greift die Privatisierung von Autobahnen um sich. Und dies mit erheblichen Gefahren für die Öffentlichkeit &#8211; z.B. sind die Fahrspuren zu eng. <a href="http://www.zeit.de/2010/29/DOS-Autobahn">Die Zeit</a> berichtet darüber und <a href="http://blog.fefe.de/?ts=b2bb2578">Fefe kommentiert</a> wie immer sehr schön.</p>
<h3>BP</h3>
<p>Die Berichterstattung in den Offline-Medien über BPs &#8220;Ölkrise&#8221; ist meiner Meinung nach richtig gut. OK, diese Öllache ist nicht zu übersehen. Schlimm nur, dass auch der letzte Versuch <a href="http://us.cnn.com/2010/US/07/18/gulf.oil.disaster/index.html?hpt=T1">nicht wirklich erfolgreich</a> war. Die Ergebnisse der Versuche, das Problem zu lösen, lassen sich übrigens auch am <a href="http://www.google.com/finance?client=ob&#038;q=NYSE:BP">Aktienkurs</a> erkennen: Streckenweise ist er um über 50% seit Beginn dieser Sauerei gefallen.</p>
<p>Zu allem Überfluss hat es Präsident Obama nicht geschafft, sein Klimaschutzgesetz im Senat durchzubringen. Einen vernichtenden Artikel gibt es bei <a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,708092,00.html">Spiegel Online</a> (Spon).</p>
<p>Übersehen wird bisher leider die gleiche Problematik in der Nordsee. <a href="http://www.greenpeace.de/themen/oel/nachrichten/artikel/nordsee_erdoel_und_offshore_industrie/">Greenpeace</a> hat mal nachgeschaut und die Sauerei um die Bohrtürme ist nicht wirklich schön anzusehen.</p>
<p>Passend dazu wurde ich gestern in der Fußgängerzone um eine Unterschrift gebeten. Die Forderung von Greenpeace</p>
<ul>
<li>Verzicht aller an der Ölförderung beteiligten Unternehmen auf Ölbohrungen in der Tiefsee</li>
<li>Sofortiger Wechsel in der Energiepolitik: weg von fossilen und hin zu erneuerbaren Energieträgern und Energieeffizienz</li>
</ul>
<p>kann man auch online unterstützen: <a href="https://service.greenpeace.de/themen/oel/mitmach_aktionen/aktion/petition/keine_oel_bohrungen_in_der_tiefsee/">zur Unterschriftensammlung&#8230;</a></p>
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		<title>Neue Kategorie: Wochenrückblick (Volkszählung, ePerso, Swift, ACTA, &#8230;)</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 07:00:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bugie</dc:creator>
				<category><![CDATA[CommunityPlanet]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Bürgerrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Wochenrückblick]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach etwas längerer Abstinenz (aus Zeit-, nicht aus Motivationsgründen) gibt es nun wieder öfter neue Artikel in diesem Blog. Ich habe mich dazu entschlossen, eine neue Kategorie einzuführen: den Wochenrückblick. Es fällt mir immer wieder auf, wie schwierig es auch für internetaffine Menschen ist, halbwegs einen Überblick über das Geschehen in der Politik zu behalten. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach etwas längerer Abstinenz (aus Zeit-, nicht aus Motivationsgründen) gibt es nun wieder öfter neue Artikel in diesem Blog. Ich habe mich dazu entschlossen, eine neue Kategorie einzuführen: den <a href="http://blog.bugie.de/category/wochenruckblick">Wochenrückblick</a>.</p>
<p>Es fällt mir immer wieder auf, wie schwierig es auch für internetaffine Menschen ist, halbwegs einen Überblick über das Geschehen in der Politik zu behalten. Mit diesen Artikeln möchte ich etwas dazu beitragen, die Situation zu verbessern und Möglichkeiten für einen Einstieg in bestimmte Themengebiete anbieten. In der Vergangenheit habe ich ab und an (hoffentlich) interessierte Bekannte per E-Mail über wichtige Themen wie zuletzt die Volkszählung, ePerso, Swift, ACTA, etc. informiert. Vielleicht findet sich über den Weg hier noch der ein oder andere interessierte Leser.</p>
<p>Geplant ist eine wöchentliche Veröffentlichung am Sonntag, mal sehen was daraus wird. <img src='http://blog.bugie.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Was die Volkszählung-Petition angeht, ist dieser Artikel leider schon veraltet. Aber der Rest dürfte für den ein oder anderen doch interessant sein:</p>
<p><span id="more-1276"></span></p>
<h3>Volkszählung</h3>
<p>Trotz &#8211; oder gerade wegen &#8211; der Fußball-WM gibt es ernste Themen in der Politik. Kaum jemand hat es mitbekommen, aber im nächsten Jahr gibt es wieder eine Volkszählung. Im Gegensatz zur letzten &#8217;83 wird dieses Mal nicht anonymisiert erfasst. Auch &#8217;83 musste erst vor dem BVerfG geklagt werden. Und dieses Mal kommt es noch schlimmer. Erfasst werden nicht nur die Anzahl der Bewohner, sondern darüber hinaus:</p>
<ul>
<li>Immobilienbesitzer müssen detaillierte Angaben zu den Eigentumsverhältnissen machen</li>
<li>10% der Bürger werden persönlich befragt</li>
<li>Erfassung ist nicht anonym
	</li>
<li>Religionsbekenntnisse müssen angegeben werden (insb. muslimische Religionszugehörigkeit)</li>
<li>mehr Infos: siehe <a href="https://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/images/Volksz%C3%A4hlung_2011-c.pdf">PDF-Datei</a> und <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Buergerrechtler-wollen-gegen-Volkszaehlung-2011-klagen-1026704.html">heise.de</a></li>
</ul>
<p>Die Auskunft kann man nicht verweigern, das angedrohte Bußgeld beträgt 5.000€. Und nein, das alles ist kein Scherz. Also beteiligt euch (bis 12. Juli): <a href="https://petition.foebud.org/FoeBuD/zensus11">Petition des FoeBuD e.V.</a></p>
<h3>Nebenbei: Ab November kommt der neue Personalausweis.</h3>
<p>Wer noch einen alten will, sollte ihn spätestens Mitte September beantragen. Das geht übrigens ohne ihn &#8220;verlieren&#8221; zu müssen oder sonstigen Tricks. Man darf jederzeit einen Personalausweis ohne Begründung beantragen.<br />
Für alle, die den ePerso nehmen: Verpflichtend ist nur das digital gespeicherte Lichtbild. Die Fingerabdrücke und die &#8220;Ausweisdaten für das Internet&#8221; sind freiwillig! Wenn jemand dabei Vorteile für sich entdeckt, darf er/sie die Fingerabdrücke natürlich kostenlos speichern lassen. <img src='http://blog.bugie.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Preisvergleich</strong></p>
<ul>
<li>alter Perso: 8-11€</li>
<li>neuer Perso (ePerso): 28,80€</li>
</ul>
<p><em>Mehr Infos</em>: <a href="http://www.netzpolitik.org/2010/interview-zum-eperso-kaufe-nie-die-version-1-0/">netzpolitik.org</a></p>
<h3>Nebenbei: Deutschland hat dem Swift-Abkommen zugestimmt.</h3>
<p>&#8220;Das Abkommen erlaubt den US-Geheimdiensten den Zugriff auf europäische Bankkundendaten wie Name, Adresse, Empfänger und Höhe einer Banküberweisung, wenn ein Europäer Geld in Länder außerhalb der EU schickt.&#8221;<br />
Falls jemand nicht weiß, wie der Datenschutz in den USA aussieht: &#8220;miserabel&#8221; wäre sehr optimistisch ausgedrückt.</p>
<p><em>Mehr Infos</em>: <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Deutschland-stimmt-Swift-Abkommen-zu-1029988.html">heise.de</a></p>
<h3>Nebenbei: Jugendmedienschutz-Staatsvertrag</h3>
<p>Zukünftig wird das Internet &#8220;kindersicher&#8221;. Anbieter sollen/müssen ihre Angebote im Web kennzeichen für welches Alter sie geeignet sind, damit Eltern Filterprogramme benutzen können. Im Ausland interessiert das natürlich keinen. Und hier eigentlich auch nicht. Das ist nicht nur technisch und wirtschaftlich sondern vor allem auch sozial gesehen Schwachsinn. Sinnvoll ist es, Kindern den Umgang mit der Welt (und damit auch dem Internet) beizubringen.</p>
<p><em>Mehr Infos</em>: <a href="http://www.netzpiloten.de/2010/03/25/was-ist-eigentlich-jugenmedienschutz-staatsvertrag/">netzpiloten.de</a></p>
<h3>Bald: ACTA</h3>
<p>Damit soll gegen &#8220;Produktpiraterie&#8221; und gegen &#8220;Urheberrechtsverletzungen&#8221; angegangen werden.<br />
Das ist gut für: Verwertungsgesellschaften, Politiker, Großkonzerne<br />
Das bringt nichts für: Urheber, Künstler, etc.<br />
Das ist schlecht für: alle Bürger<br />
Das ist Produktpiraten und Urheberrechtsverletzern egal.</p>
<p><em>Mehr Infos</em>: <a href="http://stopp-acta.info/">http://stopp-acta.info/</a></p>
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		<item>
		<title>Dropbox &#8211; jetzt auch mit Android</title>
		<link>http://blog.bugie.de/dropbox-jetzt-auch-mit-android</link>
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		<pubDate>Wed, 05 May 2010 09:12:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bugie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Android / Mobile]]></category>
		<category><![CDATA[CommunityPlanet]]></category>
		<category><![CDATA[Dropbox]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.bugie.de/?p=1240</guid>
		<description><![CDATA[Dropbox unterstützt jetzt neben diversen Betriebssystemen auch mobile Plattformen. Für das iPhone gab es ja schon länger eine App. Die Apple-Anhänger werden sich darüber freuen, dass mittlerweile auch eine App für das iPad existiert. Für das Blackberry wird es in naher Zukunft eine entsprechende Version geben, wie auf der Übersichtsseite zu lesen ist. Für mich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dropbox unterstützt jetzt neben diversen Betriebssystemen auch mobile Plattformen. Für das iPhone gab es ja schon länger eine App. Die Apple-Anhänger werden sich darüber freuen, dass mittlerweile auch eine App für das iPad existiert. Für das Blackberry wird es in naher Zukunft eine entsprechende Version geben, wie auf der <a href="http://www.dropbox.com/anywhere">Übersichtsseite</a> zu lesen ist. Für mich interessanter ist die Android-App, die seit heute im Market zu finden ist.</p>
<p><span id="more-1240"></span></p>
<p>Heruntergeladen, installiert, funktioniert. Die Android-Variante synchronisiert allerdings nicht &#8211; wie man es von den PC-Clients gewohnt ist &#8211; die Dateien sondern bietet lediglich Zugriff auf diese. Ich gehe davon aus, dass die automatische Synchronisation später implementiert wird. Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass definiert werden kann, welche Dateien auf welchem verknüpften Gerät synchronisiert werden sollen. An <a href="https://www.dropbox.com/votebox/10/selective-sync">dieser Funktion</a> bastelt Dropbox schon seit geraumer Zeit. Es wäre schließlich nicht wünschenswert, dass das Handy 2 GB <a href="http://blog.bugie.de/dropbox-mehr-speicherplatz">oder mehr</a> über das Mobilfunknetz herunterlädt.</p>
<p>Über die App hat man Zugriff auf alle Dateien. Zusätzlich kann man die Dateien freigeben. Dies funktioniert ähnlich zum <code>Public</code>-Ordner, allerdings ist es möglich, einen Link zu einer Datei außerhalb dieses Ordners zu verschicken. In der <code>Android intro.pdf</code>, die sich jetzt im Dropbox-Ordner befindet, steht weiterhin, dass man Fotos automatisch in der Dropbox speichern kann. Hat jemand herausgefunden, wie das mit dem HTC Hero funktioniert?</p>
<p>Zur Zeit hat die App noch recht wenig Funktionen, bietet aber einen schnellen Zugriff auf Dropbox und wird wohl von den meisten, die ein Android-Handy haben und Dropbox nutzen, installiert werden. Mit dem was Dropbox alles kann, stehen viele Erweiterungsmöglichkeiten zur Verfügung. Spätestens wenn &#8220;Selective Sync&#8221; möglich ist, wird diese App wieder für Schlagzeilen sorgen.</p>
<p>Du möchtest Dropbox ausprobieren? Dann benutze doch einfach meinen <a href="https://www.dropbox.com/referrals/NTE4NjEwODE5">Referral-Link</a> um dich zu registrieren und wir erhalten beide 250MB Speicher mehr. <img src='http://blog.bugie.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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